Neues aus Erfurt

P. Jakob und P. Jeremias berichteten bei der letzten Sitzung der Provinzleitung von ihren Eindrücken aus Erfurt.

Die Sondierung von Möglichkeiten eines Engagements über Arbeitsfelder hinaus und einer Verortung ihrer Präsenz stehen im Vordergrund. Die Brüder schauen, was möglich ist und was gut tut. Sie beteiligen sich in vielen Bereichen, um in das Umfeld der Stadt „hineinzuwachsen“. Sie haben  u.a. in der Ursulinenkirche Gottesdienste übernommen und sind dort in der Beichtseelsorge tätig. Sie werden und sind an vielem beteiligt - allerdings noch nicht in gestaltendender Verantwortung.

Die Leitung des Exerzitienwerks des Bistums ist an Jakob übergeben. Wie dieser Bereich geprägt werden kann, muss sich noch zeigen.

Sie brauchen dringend „Arbeitsraum“, um eigene Angebote machen zu können und einen Platz zu haben, an dem sie präsent und erreichbar sind. Das muss kein kirchlich oder gemeindlich geprägter Raum sein. Es sollte dort Erreichbarkeit mit „Intimität“ verbunden werden.

Der Blick der Brüder ist - bei der Suche nach einem offenen Betätigungsfeld - vor allem auf die Nichtgetauften gerichtet und auf jene, die zwar katholisch sozialisiert sind, aber in ihren Pfarreien religiös keinen Platz und kein Zuhause finden. Dazu kommt ein starker ökumenischer Akzent.

Um hier mehr Klarheit zu finden, wollen die Brüder - seit Anfang Dezember ist jetzt auch Pius mit an Bord - mit Menschen zusammen suchen und planen, was wo vor Ort entwickelt werden kann. Ein Ansatz dafür könnte sein, Personen zu diesem Prozess einzuladen, mit denen es bisher einzelne Gespräche gegeben hat.